Psychotherapie

„Veränderung geschieht, wenn wir werden, was wir sind
nicht wenn wir versuchen, etwas zu werden, das wir nicht sind.“
Arnold R. Beisser

 

Psychotherapie ist ein Heilverfahren

mit dem Ziel der Hilfe in seelischer Not und in Zeiten der Krise.

Das Ziel einer psychotherapeutischen Behandlung ist nicht fixiert auf ein einzelnes Symptom. Im Mittelpunkt steht der ganze Mensch in seinem gesamten Kontext. Ein konkretes Leiden ist oft eingewoben in der persönlichen Lebensgeschichte, zeigt sich in der gegenwärtigen Lebenssituation, in Bezug auf berufliche oder private Anforderungen, im Kontakt zum Umfeld und ist mitgeprägt von der Gesellschaft und Kultur, in der der Mensch sich befindet.

 

Psychotherapie ist ein professionelles Verfahren

In Österreich gibt es seit einigen Jahren ein eigens geschaffenes Psychotherapiegesetz, das die Wissenschaftlichkeit und Qualität von derzeit 22 anerkannten Methoden sicherstellt. Die Gestalttherapie www.gestalttherapie.at, in der ich persönlich eine langjährige Ausbildung absolvierte und anwende, ist  eine von diesen anerkannten Richtungen.

Um Psychotherapie in Österreich ausüben zu können, müssen angehende Psychotherapeut/innen eine Ausbildung absolvieren, die im Gesetz genau geregelt ist. Nur wer im Sinne dieses Gesetzes die Ausbildung absolviert hat, darf sich in der Folge Psychotherapeut oder Psychotherapeutin nennen und die Tätigkeit, die er oder sie ausübt, als Psychotherapie bezeichnen. Es handelt sich bei Psychotherapie also um einen sogenannten „geschützten“ Beruf. Geschützt sind damit in erster Linie die Klient/innen.

 

Ein Hinweis zu den Kosten

Die Krankenkassen ersetzen bei Bedarf einen Teil Ihrer Kosten. Derzeit sind die Kassen verpflichtet, die Behandlungseinheit mit zumindest € 21,80 zu bezuschussen.

Voraussetzung für einen solchen Kostenersatz ist, dass der Grund Ihrer Psychotherapie eine sogenannte „Störung mit Krankheitswert“ ist.  Es können jedoch auch Gründe dafür sprechen, auf eine Krankenkassen-Vergütung von vornherein zu verzichten – etwa, wenn Sie den dafür erforderlichen Arztbesuch sowie die Aufnahme der danach zu stellenden Diagnose in Ihre Patientenakten in die EDV-Systeme der Krankenkassen vermeiden wollen oder aus anderen persönlichen Gründen.